Ein Ort mit Geschichte

Erstmals genannt wurde der Breite Weg wegen des Stadtbrandes 1207. Er war die wichtigste und breiteste Verkehrsstraße der Stadt Magdeburg. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Straße vollkommen  zerstört.

Anfang des 18. Jahrhunderts galt der Breite Weg aufgrund seiner Palais im Stil des Barock als schönste Barockstraße Deutschlands. Unter Gouverneur Fürst Leopold von Anhalt-Dessau wurde in der brandenburg-preußischen Ausbauphase  ein Gesamtbild aufwändiger Barockfassaden errichtet und später als „Magdeburger Barock“ bezeichnet. Außer zwei Häusern wurden im Zweiten Weltkrieg alle Barockhäuser vollkommen zerstört.

In der Zeit der DDR wurde der Breite Weg für ein paar Jahrzehnte Karl-Marx-Straße genannt und die Baulücken mit Neubauten geschlossen.

Nach dem Ende der DDR erlebte der Breite Weg – zu der Zeit auch wieder als solcher benannt – erneut einen Wandel. Zentral in der City entstanden Einkaufshäuser wie das Allee-Center und Ulrichshaus. Auf Höhe des Domplatzes entstanden Neubauten einer Bank und das Hundertwasserhaus von Magdeburg.

Im Jahre 2014 wurden die 10 geschossigen Wohnhäuser zwischen Domplatz und Hasselbachplatz abgerissen.

Das neue Domviertel wächst nun – und ein Teil davon durch die Wohnungsbaugenossenschaft Otto von Guericke eG.

 

 

Ein Ort im Wandel der Zeit

Bildquellen:
1923; 1945 und 1975: Stadtarchiv Magdeburg
1965 Familienarchiv Brösel
2014/2016 Archiv WBG OvG eG
2018 S&P Sahlmann Planungsgesellschaft für Bauwesen mbH Potsdam